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  • Die EIB ist die erste multilaterale Entwicklungsbank mit 2X-Kriterien
  • Sie wird die Kriterien der 2X Challenge bei ihren Entwicklungsfinanzierungen anwenden
  • Über EIB-Finanzierungen, die die 2X-Kriterien erfüllen, wird getrennt vom G7-Ziel von drei Milliarden US-Dollar berichtet

Die EIB unterstützt seit heute die 2X Challenge der Entwicklungsfinanzierungsinstitute der G7. Das Ziel dieser Initiative: Bis 2020 sollen drei Milliarden US-Dollar an Investitionen mobilisiert werden, die zum wirtschaftlichen Empowerment von Frauen in Entwicklungsländern beitragen.

Die 2X Challenge will auch andere Entwicklungsfinanzierer dazu veranlassen, eigene Mittel sowie privates Kapital zur Förderung von Unternehmerinnen, Wirtschaftsführerinnen und Arbeitnehmerinnen bereitzustellen. Außerdem sollen Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden, die die wirtschaftliche Teilhabe und den wirtschaftlichen Erfolg von Frauen begünstigen. Unterstützt werden Investitionen, die Frauen in Entwicklungsländern den Zugang zu Führungspositionen ebnen, hochwertige Arbeitsplätze für sie schaffen, ihnen Finanzierungs- und Unternehmensförderung bieten, ihre Lebensqualität verbessern und generell zur Gleichstellung von Frau und Mann beitragen.

Im Mai 2019 schlossen sich erstmals vier Entwicklungsfinanzierer von Nicht-G7-Staaten der Initiative an: FMO (Niederlande), FinnFund (Finnland), Swedfund (Schweden) und IFU (Dänemark). Seit heute ist auch der Swiss Investment Fund for Emerging Markets (SIFEM) mit dabei.

Die EIB ist die erste multilaterale Entwicklungsbank, die diese Initiative unterstützt. Sie wird die 2X Challenge-Kriterien (https://www.2xchallenge.org/criteria) bei ihren Finanzierungen anwenden, die auf die Gleichstellung der Geschlechter und das wirtschaftliche Empowerment von Frauen in Entwicklungsländern abzielen. Über die Ergebnisse dieser Finanzierungen wird neben der Erreichung des Ziels von drei Milliarden US-Dollar separat berichtet.

Bei der Unterzeichnung am Rande der Herbsttagung der Weltbank in Washington, D.C. erklärte EIB-Vizepräsident Andrew McDowell: „Wenn wir Entwicklung schneller fördern und Armut bekämpfen wollen, müssen wir die Hindernisse beseitigen, die die Teilhabe von Frauen beschränken. Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein Grundwert und zentraler Bestandteil der EU-Außenpolitik. Als Bank der EU freuen wir uns, die erste multilaterale Entwicklungsbank zu sein, die die 2X Challenge-Kriterien unterstützt. Gemeinsam mit 13 anderen Entwicklungsfinanzierungsinstituten wollen wir durch unsere Investitionen das wirtschaftliche Empowerment von Frauen und die Geschlechtergleichstellung voranbringen. Die 2X Challenge ist eine großartige Initiative, die die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützt. Wir rufen deshalb andere auf, unserem Beispiel zu folgen.“

Anne-Marie Lévesque, Vorsitzende der 2X Challenge-Arbeitsgruppe und Leiterin Geschlechtergleichstellung bei FinDev Canada: „Wenn eine multilaterale Entwicklungsbank die 2X-Kriterien unterstützt und auf ihr Portfolio anwendet, ist das für die 2X Challenge ein großer Schritt nach vorn. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der EIB, um so weltweit schneller Kapital für gender-smarte Investitionen zu mobilisieren.“

Weitere Informationen: www.2XChallenge.org

Die 2X Challenge

Die „2X Challenge“ ist eine Initiative der Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen der G7-Staaten. Ihr Ziel: gemeinsam drei Milliarden US-Dollar an Investitionen mobilisieren, die zum wirtschaftlichen Empowerment von Frauen in Entwicklungsländern beitragen. Wenn eine Investition mindestens eines von vier Kriterium erfüllt, kommt sie für die 2X Challenge in Betracht.

Die vier Kriterien sind:

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