>@Shutterstock
©Shutterstock
  • Spitzen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen
  • Erste Zusammenkunft heute zu Fragen der Klimaanpassung und Paris-Ausrichtung
  • Beirat unterstützt EIB-Gruppe bei ihren Zielen für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) hat einen Klima- und Umweltbeirat ins Leben gerufen, der sie mit unabhängigem Rat und Fachwissen unterstützen wird, ihre Ziele für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen.

Der Beirat trat heute erstmals zusammen und sprach über den Klimabank-Fahrplan der EIB-Gruppe. Dabei ging es vor allem um die Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und um den Rahmen der EIB-Gruppe für die Paris-Ausrichtung von Geschäftspartnern. An der Sitzung unter der Leitung von EZB-Präsidentin Christine Lagarde nahmen die Gründungsmitglieder des Beirats teil.

Der Klimabank-Fahrplan der EIB-Gruppe legt ausführlich dar, wie die Gruppe zum europäischen Grünen Deal und zur nachhaltigen Entwicklung außerhalb der Europäischen Union beitragen will.

EIB-Präsident Werner Hoyer: „Der Klimawandel bleibt die entscheidende Herausforderung unserer Zeit und verlangt eine rasche globale Reaktion. Die EIB-Gruppe bereitet gerade einen starken Beitrag zur Weltklimakonferenz COP 26 im November in Glasgow vor. Ich freue mich, dass wir jetzt auf den Rat einer Gruppe weltweit führender Fachleute zählen können. Das wird uns in unserer Rolle als Klimabank der EU weiter stärken. Ich möchte allen Mitgliedern des Beirats danken und ganz besonders Christine Lagarde, dass sie den Vorsitz dieser hochkarätigen Gruppe übernimmt.“

EZB-Präsidentin Christine Lagarde: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts für die Menschheit. Es ist mir eine Ehre, diesen Beirat zu leiten und gemeinsam mit diesem Kreis von angesehenen Persönlichkeiten die EIB-Gruppe bei ihrem Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu beraten.“

EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit diesen herausragenden Fachleuten und Führungspersönlichkeiten. Ihre Kompetenz, ihre vielfältigen Erfahrungen und Hintergründe und ihr Wissen werden uns in unserer Rolle als EU-Klimabank sehr zugutekommen. Mit ihrer Hilfe wollen wir den Übergang zu einer klimaneutralen und klimaresilienten Zukunft auf breiter Front vorantreiben und Sorge tragen, dass wir niemanden zurücklassen.

Mitglieder des Klima- und Umweltbeirats der EIB

Vorsitz: Christine Lagarde‚ Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Jos Delbeke, Professor, Europäisches Hochschulinstitut Florenz (EHI) und Katholische Universität (KU) Löwen, Inhaber des EIB-Klimalehrstuhls am EHI. Helena Viñes Fiestas, Kommissionsmitglied der spanischen Finanzmarktaufsicht CNMV, Board Member der Institutional Investors Group on Climate Change und Berichterstatterin der EU-Plattform für ein nachhaltiges Finanzwesen. Heinz Jörg Fuhrmann‚ ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG. Connie Hedegaard‚ Vorstandsvorsitzende der KR Foundation. Marcin Korolec‚ Präsident der Polnischen Stiftung zur Förderung von Elektrofahrzeugen (FPPE). Bertrand Piccard‚ Gründer und Vorsitzender der Solar Impulse Foundation. Johan Rockström‚ Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Samantha Smith‚ Direktorin des Just Transition Centre des Internationalen Gewerkschaftsbunds und seiner Partner. Francesco Starace, Chief Executive Officer und General Manager, Enel.

Hintergrundinformationen

Die Europäische Investitionsbank ist in rund 160 Ländern tätig und der weltweit größte multilaterale Geldgeber für Klimaschutzprojekte. Vor Kurzem hat die EIB-Gruppe ihren Klimabank-Fahrplan verabschiedet, um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen: In den zehn Jahren bis 2030 will sie eine Billion Euro für Klimaschutz und ökologisch nachhaltige Investitionen mobilisieren und bis 2025 mehr als 50 Prozent ihrer Finanzierungen für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit bereitstellen. Gemäß diesem Fahrplan richtet die EIB-Gruppe seit Anfang 2021 alle neuen Finanzierungen an den Zielen und Grundsätzen des Pariser Abkommens aus.