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    Wasser- und Abwasserprojekt „Lake Victoria Water and Sanitation“ in Kampala (Uganda)

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    Wasser- und Abwasserprojekt „Lake Victoria Water and Sanitation“ in Kampala (Uganda)

      •  Verfügbare Sprachen:
      • de
      • en
      • fr
    • Verfügbar in: de en fr

    Das Wasserprojekt in Kampala knüpft an vorangegangene Maßnahmen an, die bereits zur Sanierung der Wasserversorgungsnetze und zum Ausbau der Abwasserentsorgung in Ugandas Hauptstadt durchgeführt wurden. Ziel ist es, die Wasserversorgung für die Bevölkerung im Großraum Kampala zuverlässiger zu machen und mehr Stadtviertel an das Versorgungsnetz anzuschließen. Im Mittelpunkt stehen dabei die armen Bevölkerungsschichten in informellen Siedlungen. Schwerpunkt sind die Distrikte Wakiso und Mukono sowie die Stadtgebiete Nansana und Kira. Dort leben bis zu 50 % der Einwohner unterhalb der absoluten Armutsgrenze.

    Durch das Projekt werden sich die Abwasserentsorgung und die Trinkwasserversorgung für die meisten der 2,5 Millionen Einwohner von Kampala deutlich verbessern. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und werden fünf Jahre dauern.

    Geplant sind Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Kläranlage in Ggaba und am Wasserleitungsnetz selbst. Zudem soll das Leitungsnetz ausgebaut werden, um auch die Siedlungen zu versorgen. Im Osten von Kampala wird eine neue Aufbereitungsanlage gebaut. Sie wird anschließend in das Versorgungsnetz eingebunden.

    Durch das Projekt wird sich die Wasserversorgung in 20 nicht genehmigten Siedlungen deutlich verbessern. Neben der Netzverdichtung sollen dafür nahezu 3 000 öffentliche Wasserstellen und Hofanschlüsse entstehen. Dadurch können künftig noch 400 000 Menschen mehr mit sauberem und bezahlbarem Trinkwasser versorgt werden.

    Die National Water and Sewerage Corporation (NWSC), die das Projekt vor Ort durchführt, soll außerdem dabei unterstützt werden, ihre Gesamtplanung zu optimieren und ihre finanziellen und operativen Kapazitäten zu verbessern.

    Für die Finanzierung dieses Projekts haben die drei MRI-Partner ihre jeweiligen Stärken und Erfahrungen eingebacht. Federführend ist die KfW zusammen mit ihrem Durchführungsteam vor Ort. Die Förderbank stützt sich dabei auf die Erfahrung, die sie im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit in Ugandas Wassersektor gesammelt hat.

    Die AFD und die EIB verfügen über umfangreiches Know-how in Fragen der Wasserqualität. Beide haben über Jahre hinweg Erfahrung mit Wasser- und Abwasserprojekten in der Region gesammelt. Damals ging es um die Sanierung der Wasserversorgung für die großen Städte am Victoria-See.

    Finanzierungsplan:

    • AFD: Darlehen von 75 Millionen EUR
    • EIB: Darlehen von 75 Millionen EUR
    • KfW: Zuschuss von 20 Millionen EUR
    • Treuhandfonds für die Infrastrukturpartnerschaft EU-Afrika: Investitionszuschuss von 8 Millionen EUR
    • Nationaler Beitrag: 34 Millionen EUR.


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