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    Die EIB-Gruppe richtete den EGF als Antwort auf Covid-19 im Volumen von 25 Milliarden Euro ein. Über diesen Fonds kann die EIB-Gruppe zusammen mit lokalen Geldgebern und nationalen Förderinstituten bis zu 200 Milliarden Euro für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und sonstige Unternehmen der Realwirtschaft mobilisieren – zusätzlich zu ihrem bereits angekündigten Soforthilfepaket.

    Der EGF ist nun einsatzfähig, nachdem EU-Mitgliedsländer, die zusammen mindestens 60 Prozent des Kapitals der EIB vertreten, Garantien übernommen haben.

    Bis Mai 2021 hat der EGF bereits 11,7 Milliarden Euro genehmigt und damit fast die Hälfte seiner Zielmarke für 2021 erreicht. Er unterstützt europäische Unternehmen, die mit den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie zu kämpfen haben. Die bisher vergebenen Mittel dürften 93,9 Milliarden Euro für die europäische Wirtschaft mobilisieren. Weitere Informationen

    EIB-Präsident Werner Hoyer sagte: „Die EIB-Gruppe war eine der ersten, die den Menschen und Unternehmen in Europa unter die Arme gegriffen hat, um die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Krise zu bewältigen. Über den EGF stellen wir in erster Linie Geld für Unternehmen bereit, damit sie die Pandemie überstehen. Wie die Zahlen zeigen, hat Europas schnelle Antwort wirklich geholfen. Die EIB-Gruppe konnte an ihre langjährige Unterstützung für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen anknüpfen, durch die wir nun Licht am Ende des Corona-Tunnels sehen.


    Aktuelle Informationen: European Guarantee Fund well over half its €24.4 bn target in first 6 months


    Die EIB-Gruppe hat auch ein Hilfspaket vorgeschlagen, das Überbrückungskredite, Zahlungsaufschübe sowie weitere Maßnahmen vorsieht, um Liquiditäts- und Betriebsmittelengpässe von KMU und Midcap-Unternehmen zu überwinden. Dabei wird die EIB-Gruppe, auch unter Einbeziehung des auf KMU-Förderung spezialisierten Europäischen Investitionsfonds (EIF), mit Finanzpartnern in den Mitgliedsländern sowie mit den nationalen Förderbanken eng kooperieren.

    Das vorgeschlagene Finanzpaket umfasst:

    • spezielle Garantieprogramme für Banken, die auf bestehenden Programmen basieren und sofort Mittel mobilisieren können. Durch eine Garantie-Tranche von 1 Milliarde Euro können KMU mit bis zu 8 Milliarden Euro versorgt werden.
    • ausgewiesene Liquiditätslinien an Banken, um eine zusätzliche Unterstützung von bis zu 10 Milliarden Euro zur Sicherung von Betriebskapital in KMU und Midcaps sicherzustellen
    • spezielle Kaufprogramme für Asset-Backed Securities (ABS), mit denen Banken Risiken von KMU-Kreditportfolios übertragen können, um weitere 10 Milliarden Euro an Unterstützung zu mobilisieren

    Alle diese Maßnahmen lassen sich kurzfristig implementieren, um Liquiditätsengpässen zu begegnen. Sie werden, wo immer möglich, in Partnerschaft mit nationalen Förderbanken umgesetzt.

    Bei der EIB-Gruppe stehen 6 Milliarden Euro für Investitionen im Gesundheitssektor zur Verfügung. Die Mittel sollen in die Gesundheitsinfrastruktur, in weitere Forschung oder in die Finanzierung von Impfstoffen und Medikamenten fließen. Die EIB-Gruppe würde die Projekte nur zum Teil finanzieren oder besichern, wodurch die 6 Milliarden Euro sogar ein noch größeres Investitionsvolumen anstoßen dürften.

    Zusätzliche Mittel könnten in Gesundheitsinfrastruktur, in weitere Forschung oder in die Finanzierung von Impfstoffen und Medikamenten fließen. Außerdem wollen wir Länder auf der ganzen Welt mit 5 Milliarden Euro im Kampf gegen das Coronavirus unterstützen. Die Mittel sollen in die Gesundheitsinfrastruktur fließen und den Zugang betroffener KMU zu Kapital offen halten.

    Die EIB-Gruppe will in den kommenden Monaten 6,54 Milliarden Euro für Länder außerhalb der Europäischen Union bereitstellen, um ihnen in der Coronapandemie beizustehen. Die Mittel sind Teil des Team-Europe-Hilfspakets und werden durch Garantien aus dem EU-Haushalt besichert. Sie dienen dringenden Gesundheitsinvestitionen und beschleunigen die langfristige Unterstützung privatwirtschaftlicher Investitionen in mehr als 100 Ländern weltweit.

    Die EIB-Gruppe wird ferner die soziale und wirtschaftliche Erholung des Westbalkans von der Covid-19-Pandemie mit 1,7 Milliarden Euro unterstützen. Das ist ihr Beitrag zum Hilfspaket von 3,3 Milliarden Euro für die Region, das die Europäische Kommission am 29. April angekündigt hat.

    Die schnelle Hilfe rettet Arbeitsplätze und Existenzgrundlagen in Sektoren, die am meisten von den wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Corona bedroht sind. Bei Bedarf werden zusätzliche, langfristige Mittel für das Gesundheitswesen und Unternehmen nachgeschossen.


    Aktuelle Informationen:


    Zugleich intensivieren wir unsere Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gemeinsam wollen wir in Ländern, die am stärksten von der Covid-19-Pandemie betroffen sind, die öffentliche Gesundheit stärken, die Länder mit notwendiger Ausrüstung versorgen und die Hygienebedingungen durch Schulungen und entsprechende Investitionen verbessern. Durch die neue Partnerschaft werden sie künftig besser gegen die gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen eines Gesundheitsnotstands gewappnet sein.

    Team Europe steuert auch 500 Millionen Euro zur COVAX-Initiative bei, damit eine Milliarde Covid-19-Impfdosen für 92 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen in Afrika, Asien, in der Karibik und im Pazifik bereitgestellt werden können.

    Die Bank ist außerdem an der EU-geführten globalen Geberkonferenz beteiligt und trägt in Partnerschaft mit der Europäischen Kommission 4,9 Milliarden Euro bei, um die Pandemie zu stoppen

    Unser Beitrag im Überblick:

    • Schnelle Finanzierungen und gezielte technische Hilfe für Partner in 100 Ländern als Teil des Team-Europe-Hilfspakets
    • Kurzfristige Unterstützung von Gesundheits- und Unternehmensinvestitionen in Afrika, der östlichen und südlichen Nachbarschaft, im Westbalkan, Asien und Lateinamerika
    • Mehr Geld für von der Pandemie gebeutelte Unternehmen

    Die Rockefeller Foundation und die EIB haben eine globale Koalition gegründet, um bis 2030 nachhaltige Energie für eine Milliarde Menschen bereitzustellen. Weitere Informationen

    Veröffentlichungen zu diesem Thema

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